Posted by FP On Januar - 22 - 2014 0 Comment

Es hat in dieser Saison in Deutschland schon für einiges an Gesprächsstoff gesorgt: Das Freistoß-Spray, mit dem die meisten Deutschen das erste Mal im Verlauf der Klub-Weltmeisterschaft in Berührung kamen und welches auch bei der WM 2014 zum ständigen Begleiter der Schiedsrichter gehören wird. In Südamerika ist das Hilfsmittel schon seit einigen Jahren bekannt und wird standardmäßig im Ligabetrieb verwendet. Das schaumartige Spray wird vom Schiedsrichter genutzt, um die Entfernung der Mauer von 9,15 Meter zum Freistoßschützen zu markieren. Es soll damit verhindert werden, dass die Spieler in der Mauer unbemerkt einige Schritte nach vorne gehen, um die Distanz zum Schützen zu verringern. Nach guten 20 Sekunden löst sich das Spray von selbst rückstandslos wieder auf. Von Kritikern wird jedoch angemerkt, dass das Spray schnell ausgeführte Freistöße verhindere. In Deutschland wird es – auch wenn seit 2012 von der Fifa für jeden Verband zugelassen – in naher Zukunft keine Verwendung dafür geben, da die Schiedsrichter nicht mit technischen Hilfsmitteln überfrachtet werden sollen, die von ihrer eigentlichen Tätigkeit, der richtigen Einschätzung und Beurteilung des Spiels, ablenken könnten.