Posted by FP On Juni - 6 - 2014 0 Comment

Bestellt man in Bremen einen Ahlenfelder, bekommt man ein Gedeck aus Malteser und Bier – verdanken ist das dem ehemaligen Schiedsrichter Wolf-Dieter Ahlenfelder. Der sollte 1975 nämlich ein Spiel der Bremer gegen Hannover 96 leiten; leider trank er vor dem Spiel mit seinen Assistenten nicht nur ein Bier und ein Malteser zum Mittag, sondern gleich fünf Bier und drei Malteser. Das Spiel zu leiten, war dementsprechend nicht mehr all zu leicht und so pfiff er schon nach 32 Minuten zur Pause. Erst unter Einfluss der Bremer Spieler ließ sich Ahlenfelder davon überzeugen, dass noch zu spielen sei und ließ das Spiel mit Schiedsrichterball fortfahren, um dann schließlich aber nach 42 Minuten zur Halbzeit zu pfeifen. Die zweite Hälfte ging dann ohne größere Schwierigkeiten über die Bühne. Ein schlechter Schiedsrichter war Ahlenfelder übrigens nicht – 1984 wird er zum damals besten Schiedsrichter Deutschlands gewählt.