Posted by FP On März - 17 - 2014 0 Comment

Auch wenn jeder gerne einmal (Bundes)Trainer spielt und sowieso meist viel besser weiß, wie aufzustellen sei, welche Fehler im Training gemacht wurden oder welche Probleme der Trainer Woche für Woche übersieht – Fußballtrainer zu werden, setzt eine Ausbildung voraus, die jeder absolviert haben muss, wenn er auf professioneller Ebene arbeiten muss. Je nach Liga, bedarf es jedoch unterschiedliche Trainerlizenzen. Aktuell gliedert sich das beim DFB folgendermaßen auf:

  • Fußballlehrer, verantwortlich für hauptamtliche Aufgaben als DFB- oder Verbandssportlehrer, darunter fallen Aufgaben eines Berufsfußballtrainer von den Regional- bis zu den Bundesligen.
  • DFB-Trainer mit A-Lizenz (höherer Amateurbereich sowie Regionalliga)
  • DFB-Trainer mit B-Lizenz (Junioren-Fußball)
  • DFB-Trainer mit C-Lizenz (Junioren- oder Senioren-Bereich)
  • DFB-Trainer mit C-Lizenz−Breitensport (breitensportorientierte Fußballmannschaften aller Altersklassen)

Die Ausbildung zu diesen Lizenzen ist derzeit nur an der Hennes-Weisweiler-Akademie in Köln möglich. Zugelassen zum jeweiligen Lehrgang wird man nur, wenn man den jeweils vorigen, niedrigen Schein schon gemacht hat, bzw. für die C-Lizenz, wenn man selbst praktische Erfahrungen als Spieler nachweisen kann. Jeder Verband kann festlegen, welche Lizenz ein Trainer nachweisen können muss, um in der jeweiligen Liga trainieren zu dürfen. Um beispielsweise einen Bundesligisten trainieren zu dürfen, bedarf es der Ausbildung als Fußballlehrer – welcher somit in verschiedenen Kategorien wie Trainingsaufbau, Psychologie, Taktiklehre, Sportmedizin, etc. geschult wurde.