Posted by FP On März - 17 - 2014 0 Comment

Der Begriff des Feuerwehrmann im Fußball kommt immer wieder dann zur Sprache, wenn es bei einem Verein abwärts geht, eine Krise kurz bevor steht oder man schon mitten in einer solchen steckt. Im Zuge der dann fast immer stattfindenden Trainerdiskussion oder im Ernstfall der Verpflichtung eines neuen Cheftrainers, geht es meist nicht primär darum, langfristig Kontinuität in den Verein zu kriegen, sondern auf die aktute Situation zu reagen. In solchen Situationen kommt nicht selten ein Trainer zum Einsatz, dem der Ruf des Feuerwehrmannes vorauseilt: Er versteht es, eine Situation schnell zu verändern, das Feuer also zu löschen und die Gefahr (des Abstieges) zu verringern bzw. gänzlich zu bannen. Allerdings bringt eine solche Entscheidung nicht selten den Nachteil mit sich, dass die dafür angewandten Methoden sich schnell abnutzen, der Erfolg also reichlich kurzfristig ist und die nächste Trainerentlassung somit nur eine Frage der Zeit sein kann.

Einige Trainer haben sich dennoch regelrecht einen Ruf als Feuerwehrmann aufgebaut, Peter Neururer, der ehemalige Trainer Jörg Berger oder vor einigen Jahren auch noch Friedhelm Funkel kamen stets dann ins Gespräch, wenn es darum ging, einen Trainerposten oft auch nur kurz neu zu besetzen.