Posted by FP On Februar - 11 - 2014 0 Comment

Eigentlich reicht ja einfach ein halbwegs runder Gegenstand aus, um Fußball zu spielen. Natürlich ist es aber im Laufe der Zeit zu einer rasanten Entwicklung gekommen, die der Fußball als Spielgerät genommen hat. Spielte man in einer vorchristlichen Zeit schon mit Lederbällen, die noch gefüllt mit Tierhaaren und Federn waren, wurde schon wenige hundert Jahre nach Christus der erste luftgefüllte Lederball produziert. Erst seit den 1930er Jahren allerdings hat der Fußball eine Blase mit Ventil – all den Bällen bis zu dieser Zeit haftete jedoch der Nachteil an, dass das Leder noch nicht imprägniert war und der Ball somit bei Regen deutlich schwerer wurde. Im Jahre des ersten deutschen WM-Triumphs, 1954, kam das erste Mal ein imprägnierter Lederball zum Einsatz, und ab 1986 wird eigentlich nur noch mit vollsynthetischen Bällen gespielt. Mittlerweile hat sich zudem die Herstellung dahingehend geändert, dass Bälle nicht mehr genäht, sondern geklebt werden und aus 12 Fünfecken und 20 Sechsecken bestehen, statt aus mehreren verbundenen Streifen – all das vergünstigt die Flugeigenschaften des Balles. Mittlerweile gibt es zudem von der Fifa klare Regularien, dass der Spielball bei offiziellen Spielen zwischen 68 und 70 cm Umfang haben, zwischen 410 und 450 g wiegen und einen Überdruck zwischen 0,6 und 1,1 bar haben muss. Das entspricht der Ballgröße 5. Nur in unteren Ligen darf davon abgewichen werden.